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Nordamerika beißt auch die Zähne zusammen

 

Es ist schon eine verkehrte Welt. Da gab es Dinosaurier, bei denen man denkt, sie sollten Zähne haben. Aber sie hatten keine und dafür vogelähnliche Schnäbel. Der Archäopteryx dürfte als Vogel keine Zähne haben, trug jedoch welche. Doch diese Tatsache läßt ihn nicht als Urvogel ausscheiden. In der Kreidezeit existierten nämlich auch Vögel mit Zähnen. Sie verfügten bereits über ein breites Brustbein, wo die entsprechenden Flugmuskeln ansetzen konnten. Ihnen fehlte schon der Echsenschwanz. Die Odontornithes oder Zahnvögel fand man in Nordamerika als Fossilien.

Der ca. zwanzig Zentimeter große Ichthyornis dispar ähnelte im Körperbau einer heutigen Seeschwalbe, hatte aber Kiefer und Zähne wie eine Meeresechse. Allerdings müßte dieser Vogel aufgrund des ausgeprägten Kammes ein guter Flieger gewesen sein.

Der zweite nordamerikanische Fossilfund war der Hesperornis regalis. Er war ein flugunfähiger Vogel, denn seine Flügel waren trotz gut entwickeltem Brustbein zurückgebildet.

Der Kamm am Brustbein war reduziert. Der 1,8 Meter große Vogel besaß ausgeprägte Schwimm-füße. In seinem langen Schnabel saßen scharfe, zugespitzte Zähne. Ans Wasser angepasst tauchte er nach Beutetieren, nistete in Wassernähe und war am Land wohl sehr unbeholfen.


Katastrophe Mensch

 

Während der Kreidezeit entwickelten sich noch in Neuseeland, Madagaskar und auf der Insel Mauritius langbeinige, flugunfähige Vögel, die Ratiten oder Laufvögel.

Sie trugen keine Zähne mehr und hatten eher ein haariges Gefieder. Sie waren regelrechte Giganten von 1,5 bis 3,5 Metern. Man nannte sie deshalb auch Elefantenvögel. Sie starben alle in einem, erdgeschichtlich gesehen, kurzem Zeitraum aus. Doch die Katastrophentheorie wird wohl anders verstanden. Denn die Katastrophe dieser Vögel war der Mensch. Er jagte sie erbarmungslos und rottete in wenigen Jahrhunderten Lebewesen aus, deren Arten seit Millionen von Jahren auf der Erde vertreten waren. Ein ähnliches Schicksal erlitt die Dronte,

eine bodenbewohnende Taube mit einer Körpergröße von einem Meter und der Harpagornis moorei, ein 1,1 Meter großer Adler.

Was hat der Archäopteryx für ein Glück gehabt, dass er den Menschen nicht mehr erleben musste.

 

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